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NVI Tiefbau und Infrastruktur GmbH
Fertig gepflasterte Einfahrt aus grauem Betonstein mit Randeinfassung vor einem Wohnhaus

Pflasterarbeiten

Pflasterarbeiten in Dortmund, im Ruhrgebiet und Rheinland – Einfahrten, Höfe und Wege

Eine gepflasterte Fläche wird jeden Tag befahren und muss Jahrzehnte halten. NVI stellt befestigte Flächen komplett her – von den vorbereitenden Erdarbeiten über die Entwässerung bis zur verlegten Oberfläche. Für Einfamilienhäuser ebenso wie für Betriebshöfe mit Schwerlastverkehr.

Unser Prozess – in 4 klaren Schritten

  1. 1

    Ortstermin und Aufmaß

    Wir sehen uns die Fläche an, messen auf und klären Zufahrt, Untergrund und Entwässerungssituation.

  2. 2

    Angebot mit Positionen

    Sie erhalten ein Angebot mit Mengen und Einheitspreisen je Gewerk – nachvollziehbar, nicht als Pauschale ohne Aufschlüsselung.

  3. 3

    Ausführung im festen Zeitfenster

    Wir nennen Baubeginn und Bauzeit verbindlich und führen alle Gewerke mit eigenem Personal aus.

  4. 4

    Abnahme und Übergabe

    Gemeinsame Abnahme, Fläche gereinigt, Entsorgungsnachweise und Dokumentation der verdeckten Leistungen inklusive.

Dumper schüttet Schotter für die Tragschicht auf

Der Unterbau entscheidet – nicht der Stein

Die häufigste Ursache für abgesackte Einfahrten ist ein zu dünner oder falsch verdichteter Unterbau – nicht der Stein. Direkt auf dem verdichteten Erdplanum verhindert ein Geotextil als Trennlage, dass sich bindiger Untergrund und Schotter vermischen. Darüber folgt die Frostschutz- und Schottertragschicht (Körnung 0/32 oder 0/45), lagenweise verdichtet, und darauf die Bettung aus Edelsplitt – gleichmäßig abgezogen und nie nachträglich aufgefüllt. Erst dieser Aufbau verteilt die Last von Pkw oder Lkw gleichmäßig in den Baugrund.

  • Geotextil-Trennlage direkt auf dem Erdplanum, vor allem bei bindigen Böden (Lehm, Ton)
  • Frostschutz- und Schottertragschicht: 25–35 cm bei Pkw-Einfahrten, 45–60 cm bei Lkw- und Gewerbeflächen, lagenweise verdichtet
  • Bettung: 3–5 cm Edelsplitt 2/5, auf Lehren abgezogen
  • Gefälle: mindestens 2 % vom Gebäude weg zu Rinne, Mulde oder Versickerung

Was wir ausführen

  • Einfahrten
  • Hofbereiche
  • Stellplätze
  • Gehwege
  • Gartenwege
  • Gewerbe- und Betriebsflächen
  • Rand- und Einfassungsbereiche
  • Treppen und Podeste
  • Sanierung im Bestand
Nahaufnahme eines Natursteinpflasters mit unregelmäßigen Steinen

Materialien: Betonstein, Naturstein oder Klinker

Betonstein ist maßhaltig, günstig und in vielen Formaten verfügbar. Naturstein altert schöner und ist deutlich teurer. Pflasterklinker ist farbecht und extrem frostbeständig. Für befahrene Flächen zählt vor allem die Steindicke: 8 cm für Pkw, ab 10 cm für Lkw und Betriebsverkehr.

  • Betonstein – wirtschaftlich, große Auswahl an Formaten und Farben
  • Naturstein – langlebig und wertig, höherer Verlegeaufwand
  • Pflasterklinker – farbstabil und frostbeständig
  • Wassergebundene Decke – für Wege ohne Versiegelung

Was unter der Oberfläche zählt

Tragschicht nach Belastung, lagenweise verdichtet, Bettung gleichmäßig abgezogen, Gefälle von zwei Prozent zur Entwässerung. Wer hier spart, zahlt nach dem ersten Winter nach.

  • Frostsicherer Schichtenaufbau mit Geotextil-Trennlage auf dem Planum
  • Exakt angelegtes Gefälle (2–2,5 %) und geregelte Entwässerung
  • Verdichtung mit der Rüttelplatte und Rückenstütze in Erdfeuchtbeton

Regelaufbau · Schnitt A–A

  • 0 cm
    PflastersteinBetonstein oder Naturstein, 8 cm (Pkw)
  • −8 cm
    Bettung3–5 cm Edelsplitt 2/5, auf Lehren abgezogen
  • −13 cm
    Frostschutz- und Schottertragschicht25–35 cm, 0/32 oder 0/45, lagenweise verdichtet
  • ≈ −45 cm
    Geotextil und ErdplanumTrennlage auf verdichtetem Untergrund, ≥ 2 % Gefälle
Pflasterfläche mit breiten, begrünten Fugen für die Versickerung

Fugen, Entwässerung und Versickerung

Die Fuge trägt mit: Nur ein gefüllter Fugenraum verzahnt die Steine, sonst kippen die Randsteine mit der Zeit. Wir verfüllen mit Brech- oder Quarzsand je nach Fugenbreite. Beim Wasser verlangen viele Kommunen in NRW die Versickerung auf dem eigenen Grundstück statt Einleitung in den Kanal – lösbar über wasserdurchlässige Beläge, Sickerfugen oder eine Rigole.

Wo wir Pflasterarbeiten ausführen

Von unserem Betriebshof in Dortmund und unserem Hauptsitz in Monheim am Rhein aus arbeiten wir in 50 Städten – im gesamten Ruhrgebiet, im Bergischen Land, im Sauerland und an der Rheinschiene zwischen Düsseldorf und Köln.

Alle Standorte mit Karte →
Fertig verlegte Pflasterfläche im Eingangsbereich eines Gebäudes

Gewährleistung nach VOB und BGB

Bei Bauleistungen gilt nach BGB eine Gewährleistungsfrist von fünf Jahren, nach VOB/B sind es vier – sofern die VOB wirksam vereinbart wurde. Für Privatkunden gilt in aller Regel das BGB. Wir dokumentieren den Aufbau mit Fotos, damit im Zweifel nachvollziehbar bleibt, was unter der Fläche liegt.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Pauschalpreise sagen wenig, weil jede Fläche andere Voraussetzungen mitbringt. Diese Positionen bestimmen die Kalkulation – wir weisen sie im Angebot einzeln aus.

Aufbauhöhe
Pkw-befahrbar braucht deutlich mehr Unterbau als ein Gartenweg – der größte Einzelposten.
Material
Betonstein, Naturstein oder Klinker unterscheiden sich im Quadratmeterpreis erheblich.
Altbelag
Aufnahme und Entsorgung der alten Fläche, falls der Unterbau nicht tragfähig ist.
Verlegemuster
Reihenverband ist schnell, Bögen und Ornamente kosten Zeit und erzeugen Verschnitt.
Randbereiche
Einfassungen, Anschlusshöhen an Haus und Straße, Treppen und Podeste.
Entwässerung
Rinnen, Sickerfugen oder Rigole – je nach kommunaler Vorgabe.

Häufige Fragen zu Pflasterarbeiten

Was kostet eine gepflasterte Einfahrt pro Quadratmeter?

Der Quadratmeterpreis richtet sich nach Belag, Unterbaustärke und Entsorgung des Altbelags. Wir rechnen die Positionen einzeln auf, damit nachvollziehbar bleibt, wofür Sie zahlen.

Wie lange dauert die Ausführung bei 80 m²?

Bei durchgehender Ausführung üblicherweise fünf bis acht Arbeitstage inklusive Aushub, Unterbau und Verlegung.

Muss die alte Fläche vollständig raus?

Nicht immer. Ist der vorhandene Unterbau tragfähig und frostsicher, kann er bestehen bleiben. Das prüfen wir beim Ortstermin.

Welches Pflaster hält Schwerlastverkehr aus?

Für befahrene Betriebsflächen kommen dickformatige Betonsteine ab 10 cm auf verstärktem Unterbau zum Einsatz.

Was ist bei Regenwasser und Versickerung zu beachten?

Viele Kommunen in NRW verlangen die Versickerung auf dem Grundstück statt der Einleitung in den Kanal. Wasserdurchlässige Beläge, Sickerfugen oder eine Rigole lösen das – welche Variante möglich ist, hängt vom Boden ab.

Wie dick muss der Unterbau unter dem Pflaster sein?

Für eine mit Pkw befahrene Einfahrt rechnen wir mit 35 bis 45 cm Gesamtaufbau ab Oberkante: 25 bis 35 cm Frostschutz- und Schottertragschicht, 3 bis 5 cm Splittbettung und 8 cm Pflasterstein. Bei schweren Fahrzeugen, Wohnmobilen oder sehr bindigem Lehmboden sind 50 bis 65 cm sinnvoll. Reine Gehwege kommen mit weniger aus.

Wozu dient das Geotextil auf dem Planum?

Es trennt gewachsenen Boden und Schotter. Ohne diese Trennlage wandern Feinanteile nach oben in die Tragschicht, die Fläche verliert an Tragfähigkeit und sackt über die Jahre ab.

Welcher Sand gehört in die Fugen?

Je nach Fugenbreite Brechsand oder Quarzsand. Die gefüllte Fuge verzahnt die Steine miteinander – nur so bleibt der Verband stabil und die Randsteine kippen nicht.

Wie lange gilt die Gewährleistung auf Pflasterarbeiten?

Nach BGB fünf Jahre, nach VOB/B vier Jahre – sofern die VOB wirksam vereinbart wurde. Für Privatkunden gilt in der Regel das BGB. Wir dokumentieren den Aufbau mit Fotos.

Projekt besprechen?

Wir sehen uns die Fläche an und sagen offen, was sinnvoll ist – auch, wenn weniger genügt. Wir melden uns am selben Werktag zurück.