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NVI Tiefbau und Infrastruktur GmbH
Fertige Terrasse mit großformatigen Platten, Stufenanlage und Entwässerungsrinne

Ratgeber

Terrasse bauen lassen: Was kostet der Quadratmeter 2026?

Was kostet eine Terrasse vom Fachbetrieb? Preise pro m² nach Belag, Kosten für Unterbau und Arbeit, Beispielrechnung für 20 m² und typische Planungsfehler.

Von NVI Tiefbau und Infrastruktur GmbH · Veröffentlicht

Eine Terrasse vom Fachbetrieb kostet zwischen 100 und 300 Euro pro Quadratmeter, hochwertige Ausführungen bis 450 €/m². Eine gepflasterte 20-m²-Terrasse liegt damit bei rund 3.400 bis 5.700 Euro. Neben dem Belag bestimmen Aushub, frostsicherer Unterbau und die Arbeitszeit den Preis.

Das Wichtigste in Kürze

  • 100 bis 300 €/m² kostet eine Terrasse komplett vom Fachbetrieb, gehobene Varianten bis 450 €/m².
  • Aushub und Entsorgung kosten allein 35 bis 55 €/m² – oft mehr als der Belag.
  • 20 m² gepflastert liegen bei rund 3.440 bis 5.720 Euro.
  • Gefälle vom Haus weg und ein sauberer Anschluss an die Türschwelle verhindern Feuchteschäden.

Was kostet eine Terrasse pro Quadratmeter?

Eine Terrasse vom Fachbetrieb kostet komplett zwischen 100 und 300 Euro pro Quadratmeter. Einfache Betonplatten auf Splitt liegen am unteren Ende, großformatiger Naturstein oder aufwendige Stufenanlagen am oberen. Hochwertige Ausführungen erreichen bis zu 450 €/m².

BelagMaterial (€/m²)
Betonplatten15–90
Naturstein35–150
Holz, heimisch20–100
Holz, tropisch70–190
WPC-Dielen40–120
Quelle: gartenbau.org, Stand 02.07.2026. Reine Materialpreise ohne Unterbau und Verlegung.

Keramikplatten aus Feinsteinzeug sind in der Tabelle nicht einzeln ausgewiesen. Sie brauchen eine sehr ebene Bettung und oft einen Drainmörtel statt Splitt, was die Verlegung aufwendiger macht als bei Betonplatten.

Was kosten Unterbau und Arbeit?

Unterbau und Arbeitszeit machen bei einer Terrasse meist mehr als die Hälfte der Kosten aus. Der Belag liegt nur so gut, wie die Schichten darunter tragen und entwässern.

PositionPreisspanne (€/m²)
Erdaushub und Entsorgung35–55
Fundament bzw. Unterbau gesamt40–70
Schotter und Splitt (Material)4–5
Drainageschicht5–10
Arbeitskosten Verlegung60–90
Quelle: gartenbau.org, Stand 02.07.2026. Stundenlohn im Garten- und Landschaftsbau dort mit rund 50 bis 60 Euro angegeben.

Auf dem Unterbau zu sparen ist der teuerste Fehler. Eine Terrasse, die nach zwei Wintern in der Mitte absackt oder bei der Wasser Richtung Hauswand läuft, muss komplett aufgenommen werden. Wie wir den Aufbau planen, steht auf der Seite zu unserem Terrassenbau.

Beispielrechnung: Was kostet eine 20-m²-Terrasse?

Eine gepflasterte Terrasse mit 20 Quadratmetern kostet vom Fachbetrieb rund 3.440 bis 5.720 Euro. Eine Holzterrasse gleicher Größe liegt mit 3.420 bis 6.020 Euro in einem ähnlichen Bereich.

AusführungFlächeGesamtkosten
Gepflasterte Terrasse20 m²3.440–5.720 €
Holzterrasse20 m²3.420–6.020 €
Beispielrechnung von gartenbau.org, Stand 02.07.2026. Stufen, Stützmauern und Entwässerungsrinnen kommen gesondert dazu.

Im Preis nicht enthalten sind meist Treppenstufen, Einfassungen zu Beeten, Stützmauern bei Hanglage und eine Rinne vor bodentiefen Fenstern. Gerade am Hang kann die Stützmauer mehr kosten als die Terrasse selbst.

Warum sind Gefälle und Anschluss ans Haus so wichtig?

Eine Terrasse braucht Gefälle vom Haus weg, damit Regenwasser nicht an die Hauswand oder unter die Türschwelle läuft. Üblich sind 1,5 bis 2 Prozent – das sind 1,5 bis 2 Zentimeter pro Meter und mit bloßem Auge kaum sichtbar.

  • Türschwelle: Der Belag darf nicht zu dicht an die Abdichtung der Hauswand heranreichen. Bei bodentiefen Türen löst eine Entwässerungsrinne direkt vor der Schwelle das Problem.
  • Kellerlichtschächte: Sie müssen höher liegen als die Terrasse oder dicht angeschlossen werden, sonst läuft bei Starkregen Wasser in den Keller.
  • Wohin mit dem Wasser: Das Wasser muss irgendwo hin – in eine Versickerung, eine Rinne mit Kanalanschluss oder eine angrenzende Grünfläche.

Welcher Belag passt zu welcher Terrasse?

Welcher Belag der richtige ist, hängt davon ab, wie die Terrasse genutzt wird, wie viel Pflege Sie investieren wollen und wie der Untergrund ist. Eine grobe Orientierung:

  • Betonplatten: günstig, viele Formate, pflegeleicht. Die Oberfläche kann mit den Jahren vergrauen.
  • Naturstein: sehr langlebig und farbecht, schwerer zu verlegen, weil die Platten oft unterschiedlich stark sind.
  • Keramik (Feinsteinzeug): fleckunempfindlich und kaum wasseraufnehmend, braucht aber eine sehr genaue Bettung.
  • Holz und WPC: warm unter den Füßen, brauchen einen Unterbau aus Balken oder Stelzlagern und mehr Pflege.

Braucht eine Terrasse eine Baugenehmigung?

Eine ebenerdige Terrasse ohne Überdachung ist in NRW in der Regel genehmigungsfrei. Das ändert sich, wenn eine Überdachung, eine hohe Stützmauer oder eine Aufschüttung dazukommt oder wenn der Bebauungsplan für die Fläche Vorgaben macht.

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Bau einer Terrasse?

Für eine 20 bis 40 m² große Terrasse inklusive Aushub, Schottertragschicht und Plattenverlegung rechnen wir in der Regel mit 3 bis 7 Arbeitstagen. Kommen aufwendige Stufenanlagen, Mauern, gebundener Drainmörtel mit Trocknungszeit oder ein enger Gartenzugang hinzu, dauert das Projekt bis zu zwei Wochen.

Wie tief muss der Unterbau einer Terrasse sein?

Für eine Terrasse, die nur begangen wird, sind je nach Boden meist 20 bis 30 Zentimeter Schotter plus 3 bis 5 Zentimeter Splittbett üblich. Auf Lehm oder aufgefülltem Boden kann mehr nötig sein, auf gut durchlässigem Kies weniger.

Kann ich die alte Terrasse als Unterbau nutzen?

Manchmal. Ist die alte Terrasse eben, trägt und entwässert sie richtig, können neue Platten darauf gesetzt werden, zum Beispiel auf Stelzlagern. Häufig ist aber gerade der alte Unterbau das Problem – dann bringt ein neuer Belag nur kurz Ruhe.

Welche Terrasse ist am günstigsten?

Betonplatten auf Splitt sind die günstigste dauerhafte Lösung. Beim Gesamtpreis macht der Belag aber oft weniger aus als Aushub und Unterbau, deshalb ist der Unterschied zwischen einer günstigen und einer mittleren Belagswahl kleiner, als die Materialpreise vermuten lassen.

Fazit

Eine Terrasse vom Fachbetrieb kostet zwischen 100 und 300 Euro pro Quadratmeter, für 20 Quadratmeter gepflastert also rund 3.400 bis 5.700 Euro. Aushub, Unterbau und Arbeitszeit machen meist mehr als die Hälfte aus. Entscheidend für die Lebensdauer sind Gefälle vom Haus weg und ein sauberer Anschluss an die Türschwelle.

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Quellen

Preisangaben sind Richtwerte aus den genannten Quellen und ersetzen kein Angebot. Der tatsächliche Preis hängt von Fläche, Boden, Zugänglichkeit und Material ab.

Terrassenbau vom Fachbetrieb

Dieser Ratgeber stammt von der NVI Tiefbau und Infrastruktur GmbH. Wir führen Tiefbau-, Erd- und Pflasterarbeiten im Ruhrgebiet und im Rheinland aus – mit Betriebshof in Dortmund und Sitz in Monheim am Rhein. Wir sehen uns Ihr Grundstück an und erstellen ein schriftliches Angebot. Wir melden uns am selben Werktag zurück.